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Hat die Rapper-Szene bald einen neuen Star? Die Chancen für Siga stehen zumindest nicht schlecht. Siga - diesen Künstlernamen hat sich Siva Ganesu selbst gegeben. Der Musiker kam vor 32 Jahren in Sri Lanka zur Welt. Aufgewachsen und zur Schule gegangen ist er in Bielefeld. Die Ausbildung zum Industriemechaniker schloss er bei den Stadtwerken ab. Aktuell arbeitet er im Sicherheitsdienst einer Bank in Zürich, in Teilzeit. Der Karriere wegen.

Denn viel lieber schreibt Siga Texte und vertont sie im eigenen Studio. Dazu motiviert fühlt er sich von Denzel Washington. Der Hollywood-Schauspieler hat, so erzählt er, auf ihn eingeredet und ermutigt, an sich und sein Talent zu glauben. Zu dieser Zeit arbeitete Ganesu noch als Personenschützer für Prominente. Und nun rappt er auf Teufel komm raus. "Ich rappe, weil ich im Grunde gar nicht singen kann", sagt der Künstler in dem für seine Szene typischen schwarzen Outfit.

Auf Youtube erzielten seine Videos schon ordentliche Klickzahlen. Doch richtig stolz ist Siga darauf, dass nun "ein ganz Großer" mit ihm gemeinsame Sache macht: Alpa Gun. Der wiederum verdankt seine Prominenz dem deutschen Star-Rapper Sido, von dem er sich allerdings heute distanziert. "Als Alpa vergangenes Jahr ein Studio in Zürich suchte, habe ich ihm meins angeboten", erzählt Siga.

"Alpa Gun ist für mich wie ein Sechser im Lotto"

Bei ihren häufigen Treffen sah und hörte sich der Berliner dann Sigas Stücke an und war davon wohl sehr angetan. Er bot ihm ein gemeinsames Stück an. "2GUNS" heißt der Erstling, in dem es, wie meist bei Rap, auch um Gewalt geht. Doch trotz aggressiver Zeilen wie "Ich bombardiere sie - puste Rapper mit der Gun weg" beteuert der Security-Mann ein friedliebender Mensch zu sein.

Das sei Voraussetzung für seinem Beruf. "Alpa Gun ist für mich wie ein Sechser im Lotto", freut sich Siga. Vor kurzem wurde das Video im Internet hochgeladen und schon mehr als 50.000 Mal geklickt.

 

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