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Für die Synchronisation seiner Texte hat er dann Vanessa FellerJung (16) gefunden. »Die Eltern der Pfälzerin können weder hören noch sprechen«, sagt Siva Ganesu. Sie habe schon in jungen Jahren die Gebärdensprache erlernt und sei täglich darauf angewiesen. Mit »Hand in Hand« und »1000 Tränen« hat der Rapper mittlerweile zwei Videos veröffentlicht, in dem Vanessa FellerJung die Zeilen synchron übersetzt.

Die Resonanz sei riesig. »Täglich schreiben mir Menschen, dass endlich mal einer an sie denken würde« erzählt er. Das Projekt sei eine Herzensangelegenheit geworden. »Es ist ein ganzes Album als DVD geplant, auf dem alle Songs in Gebärdensprache zu sehen sind«, sagt der 33-Jährige, der seine Kindheit in Bielefeld verbrachte.

Im Alter von neun Jahren ist er mit seiner Familie nach Bielefeld gezogen. »In Bielefeld bin ich zur Schule gegangen und habe meine Ausbildung absolviert«, sagt Siva Ganesu. Besucht hat er die Martin-Niemöller-Gesamtschule in Schildesche.

Mittlerweile lebt und arbeitet er in der Schweiz. »Bielefeld ist und bleibt meine Heimat. Ich bin so oft ich kann da und genieße die Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden«, sagt er. Erst mit 21 Jahren fing er mit dem Rappen an. Erste Erfolge konnte er durch seine Zusammenarbeit mit dem Berliner Rapper »AlphaGun« verzeichnen. Jetzt will er die Rap-Szene revolutionieren.

 

 

 

 

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